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Das Golfbag ist neben Ball und Schläger der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für jeden Golfer. Der Grund sollte jedem sofort einleuchten, der sich vorzustellen vermag, wie viel Spaß es macht, mehrere Golfschläger, einen Beutel mit Golfbällen und Tees und eine Flasche Wasser per Hand von Schlag zu Schlag zu transportieren. Selbst bei einem rudimentären Schlägerset dürfte es die Freude am Sport schnell trüben.

Damit das nicht passiert, gibt es Golfbags. Das sind Taschen, in denen die gesamte Ausrüstung verstaut wird. Zahlreiche Taschen sorgen dafür, dass alles seine Ordnung hat und schnell griffbereit ist. Natürlich gibt es diverse Arten von Golfbags, die ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Carrybag

Die einfachste Variante ist das Carrybag. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine Tragetasche, die in der Regel wie ein Rucksack getragen werden kann. Der Vorteil ist, dass das Carrybag bei jedem Wetter benutzt werden kann. In den trockenen Monaten ist der Einsatz von Trolleys mit Rollen kein Problem, doch auf nassen Plätzen sind sie oft verboten, um den Rasen zu schützen.

Der Nachteil ist sicherlich, dass das Carrybag die ganze Zeit getragen werden muss, was an heißen Tagen äußerst anstrengend sein kann, wenn man nicht nur seine Ausrüstung, sondern auch noch genügend Snacks und Getränke dabei hat.

Letzteres sollte man beim Kauf eines Carrybags immer im Hinterkopf haben. Das Carrybag sollte robust und trotzdem relativ leicht sein. Für sportliche Einsteiger ist das Carrybag eine gute Wahl, da sich das Equipment und somit das Gewicht noch in Grenzen hält. Außerdem gibt es im günstigen Einsteigerbereich schon sehr gute Modelle für relativ kleines Geld.

Standbag

Das Standbag ist eine Abwandlung des Carrybags. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um einen Carrybag mit Standbeinen. Die Beine sind an dem Bag montiert und klappen automatisch aus, wenn der Golfer das Standbag abstellt.

Carrybags haben den Nachteil, dass sie, abhängig von Gelände und Beladung, relativ schnell umkippen können. Standbags haben dieses Problem nicht. Aufgrund der leicht gekippten Stellung des Bags ist die gesamte Ausrüstung auch in unebenem Gelände stets schnell und einfach erreichbar.

Es gibt auch Standbags, die nicht nur Standbeine haben, sondern eine Art angebauten Klappstuhl. An den Beinen ist zusätzlich noch eine Sitzfläche mit zwei weiteren Beinen angebracht. Solche Standbags sind sehr gut für ältere Golfer oder Spieler mit schlechter Kondition geeignet.

Cartbag / Tourbag

Cartbags eignen sich für jeden Golfer, der seine Ausrüstung nicht mit sich herumtragen möchte. Beim Cartbag handelt es sich um eine Golftasche, die an einem Golftrolley angebracht werden kann. Die Tasche kann dann auf Rädern transportiert werden, was deutlich weniger Kraftanstrengung benötigt als das Tragen.

Das Tourbag ist so etwas wie die Premium-Variante des Cartbag. Tourbags sind größer und komfortabler als Cartbags. Entsprechend sind sie auch teurer und schwerer. Normale Cartbags lassen sich im Normalfall mit jedem handelsüblichen Golftrolley benutzen, wohingegen man beim Tourbag darauf achten muss, dass die Maße von Bag und Trolley auch wirklich zusammenpassen.